e.V.

Herzlich willkommen beim Rahlstedter Netzwerk e.V.

 

Wir sind ein Unternehmer-Netzwerk aus Hamburg-Rahlstedt und Umgebung, das sich für soziale und kulturelle Projekte im Umfeld engagiert.

Es finden gemeinsame Stammtische, Partner-Treffen, Aktivitäten und Präsentationen statt, so dass sich alle Netzwerkpartner auch persönlich

immer besser kennenlernen. Zielgerichtete Aktivitäten sollen dazu beitragen, dass  Rahlstedt mehr mit Leben gefüllt wird und an Attraktivität,

auch im Umland gewinnt, denn davon werden alle Unternehmen in und um Rahlstedt profitieren.

 

 

 

...zum 10-jährigen  Jubiläum

des Magazins Rahlstedter Leben!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Wir feiern 10-jähriges Jubiläum.

Leider muss die große Feier ausfallen.

Aber immerhin darf sie auf dem Titelbild stattfinden - Corona mach kreativ.

Lest im Titelthema, wie alles begann... nämlich in einer Garage.

Damit befinde ich mich in guter

Gesellschaft mit Google, Amazon und Apple.

 

Ich wünsche Euch viel Freude

mit unserer Jubiläumsausgabe!"

                                                  - Virginie Siems

 

wir gratulieren

WIR SIND DABEI

CHARITY

WIR NEHMEN ABSCHIED

UNSERE NETZWERKPARTNER IM SCHNELLDURCHLAUF

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite PARTNER, wenn Sie dort auf das entsprechende Logo klicken.

CHARITY-DINNER 2019

Leckeres Spargelessen mit den Gästen Dominik Bloh (Bestseller-Autor "Palmen aus Stahl"),

Moderator Chris Pohlmann sowie das Schauspieler-Ehepaar Hans-Peter Korff und Christiane Leuchtmann.

 

Es wurde für das Obdachlosenprojekt "Duschbus", das Brillenprojekt "Rahlstedt - Indien" und den Förderverein für Kinder und Jugendliche in Rahlstedt gespendet.

DER KORMORAN IST WEITER GEZOGEN

 

Der Platz vor dem Eingang des Rahlstedt Centers ist leer. Links davon liegen Blumen und stehen ein paar Kerzen.

Hier hat Josef das Straßenmagazin „Hinz und Kunzt“ verkauft. Viele kannten und schätzten den stets höflichen und hilfsbereiten Mann, der jeden freundlich grüßte und – als das Center noch keine Automatik-Türen hatte – jedem die Tür öffnete, der hinein oder hinaus wollte.

Neben all den vielen kleinen Begegnungen mit ihm ist mir eine ganz besonders in Erinnerung geblieben. Josef war Gast bei dem Gänse-Essen, das unser Partner Jörg Dwenger von Dwenger Catering & Events im Winter 2019 für über 20 Verkäufer von Hinz und Kunzt ausgerichtet hatte (www.hinzundkunzt.de/gaenseessen-fuer-hinzundkuenztler/).

Einige andere Netzwerker hatten es übernommen, die Gäste vom Bahnhof in Rahlstedt abzuholen und ihnen das Essen und die Getränke zu servieren, damit sie den Alltag einmal für ein paar Stunden vergessen können. Ich hatte Josef hierzu eingeladen und bin mit ihm in meinem Auto vom Bahnhof zu Dwenger Catering & Events in den Merkurring gefahren. Auf der Fahrt haben wir uns angeregt unterhalten und ich habe einiges über ihn erfahren. Wir kamen dabei an einem Händler für Luxusautos vorbei, bei dem an diesem Abend offenbar ein neues Fahrzeug präsentiert wurde. Entsprechendes Publikum war versammelt und die umliegenden Straßen mit Autos von Nobelmarken zugeparkt. Just in dem Moment, als wir das Autohaus passierten, strahlte Josef mich an und sagte „Mit die Auto bin ich schon lange nicht mehr gefahren“. Angesichts des unglaublichen Kontrasts in dieser Situation musste ich ziemlich schlucken.

Der Abend bei Jörg Dwenger war sehr schön und viel zu schnell vorüber. Zum Abschied erhielten die Hinz und Künztler jeder noch eine Tüte mit kleinen weihnachtlichen Leckereien. Josef und ich fuhren zum Bahnhof zurück, wo er sein Fahrrad abgestellt hatte. Er sagte mir, wie sehr er diesen Abend genossen habe und dass er lange nicht so schöne Weihnachten gehabt habe.

 

Josef hat mir auch erzählt, dass er gern fotografiere. Im Jahr 2017 hat er mit Abstand den ersten Platz beim Fotowettbewerb von Hinz und Kunzt gewonnen (www.hinzundkunzt.de/fotos2017/); sein Siegerbild zeigt einen Kormoran mit weit ausgebreiteten Schwingen. Der Kormoran ist weiter gezogen. Der Platz vor dem Rahlstedt Center bleibt leer. Josef wurde am 23. Januar 2021 unweit einer Notunterkunft für Obdachlose leblos aufgefunden. Er ist einer von schon mehr als einem Dutzend Obdachlosen in Hamburg, die diesen Winter nicht überlebt haben.

Bei allen Sorgen und Nöten, die die aktuelle Situation mit sich bringt, sollten wir nicht die aus dem Blick verlieren, denen es noch schlechter geht.

 

- S. Schlote, im Namen des Vorstands

 

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